Archive for the 'Blabla' Category

My first english post…

… well, it’s time to change into English. I have several international readers and a good friend of mine changed his blog into English, too. Lets do the same.

Currently I’m working on a VMware vCloud Director environment at home. It’s a very interesting product. Lets evaluate it. ;) I upgraded my current vCenter and ESX servers to version 4.1. Below you can see the installation process of two CentOS virtual machines. One for Oracle Database 11g R2 and one for the vCloud Director software.

build_a_vcloud

Awesome: HP ProLiant BL490c G6

Heute traf auf Arbeit ein neuer Blade Server ein, den ich mir natürlich sofort gekrallt habe. ;) Immerhin hab ich das Teil ausgesucht und verbrochen. :) Es handelt sich um einen reinen Virtualisierungs-Blade Server mit zwei Intel Xeon Quad Cores, 30 GB RAM und einer 32 GB SSD. Geiles Teil ! Ich hab dieses System für eine VDI Testumgebung mit VMware View bestellt. Doch bevor ich den Blade Server in der Firma installieren muss,werde  ich mal ein bisschen damit in meinem Home-Lab spielen. Natürlich installiere ich ebenfalls eine VMware View Landschaft ! ;) Immerhin nutze ich nun seit einigen Wochen mit Begeisterung einen Windows 7 basierenden VMware View Desktop. Darum möchte ich unbedingt testen wie sich die virtuelle Desktop Landschaft auf dem sehr aktuellen BL490c G6 Server mit ratten schnellen Xeon Nehahelms anfühlt. ;) Aber erstmal ein paar Eindrücke von dem schönen Server. Unter der Haube unterscheidet sich der BL490c G6 nur unwesentlich von meinem eigenen Virtualisierungs-Blade Server BL495c G5. Aber die Xeon Nehalem CPUs machen nachweislich deutlich mehr Druck als die alten Opteron Prozessoren. Hinzu fällt das deutlich überarbeitete BIOS auf. Sieht echt mega geil aus ! :)

It’s hot !

Ich dachte eigentlich die zweite V480 sei kaputt, aber irgendwie hatte mir das keine Ruhe gelassen. Also hab ich das Ding zerlegt, gereignet und sukzessive zusammengesetzt. Während ich die V480 wieder zusammen gebaut habe, überlegte ich mir die Kiste zur Probe nur mit einem Netzteil zu starten, d.h. ein Netzteil komplett heraus zu nehmen. Gesagt getan! Strom angesteckt und angeworfen, doch es tut sich wie zuvor nichts. Netzteil durchgetauscht und neuer Versuch. Tattaaaa… der Server startet. :) Nun hab ich doch zwei Sun Fire V480 am laufen und die Abwärme ist enorm. ;) Beide Server betreibe ich mit Solaris 8. Der untere dient mir dabei als Oracle Datenbank Server und der obere als Application Server. Also so gefällt mir mein Sun Memorial immer besser. ;)

Sommerpause !

Wie ihr sicherlich bemerkt ist es zur Zeit sehr ruhig auf meinem Blog. Schuld daran ist das schöne Wetter. ;) Mir ist zu warm und meinen Servern im Keller wird es auch zu warm. Darum ist im Moment alles aus! Bei meinen letzten Tests mit VMware View bin ich auf eine Umgebungstemperatur von über 35° gekommen. Bei dieser Hitze verweigerte sogar die mobile Klima ihren Dienst. Meine Server waren alles andere als begeistert 35° warme Luft zu atmen. Darum hab ich mich entschlossen meine Umgebung erstmal außer Betrieb zu nehmen. ;) Mal schauen wie lange ich das noch aushalte. :D

7 HE im Rack frei gemacht…

… so, nun ist es geschehen. ;) Mein p-Class BladeSystem ist auf dem Weg zu seinem neuen Besitzer. Auch meine rp5470 und meine J5600 haben eine neues Zuhause gefunden. Ein bisschen traurig war ich in der Tat bei der rp5470. Ich hab dieses schöne Gerät noch zur Demonstration geöffnet und den Anblick ein letztes Mal genossen. Tolle Kiste! Aber gut, weg ist weg. ;)

Zurück zu den 7 HE im Rack. :D Die sind nun in meinem Rack frei geworden, denn das alte Blade System ist raus. Was könnte ich da schönes von HP installieren? Wer hat Ideen? Zwei weitere M5214/M5314 Disk Shelves für die EVA? Eine MSA2000? Oder doch irgendeinen dicken HP Server? DL580/DL585 ? Hmmm… wie wär es mit einer rx6600 ! Die ist 7 HE groß ! :D Neee Quatsch, die ist noch viel zu teuer. Also, wer hat Ideen mit was ich sinnvoll meine frisch gewonnenen 7 HE belegen könnte. ;)

HP Virtual Connect FlexFabric

Eigentlich nichts neues, aber nun ist es wenigstens offiziell. HP hat die neue Generation der Virtual Connect Module vorgestellt. Wie zu erwarten handelt es sich dabei um ein Flex-10 Modul mit FCoE Unterstützung. Hier und da sicherlich noch jede Menge Optimierungen hinsichtlich TCP Offload, iSCSI, etc.

Optisch hat sich natürlich nicht viel getan. Hier ein Bild von bladesmadesimple.com:

vc-flexfabric

Wie es sicherlich jeder erahnen kann, ergibt das 4x 10 Gbit/s Ethernet und 4x 8Gbit/s FC. Mit zwei Modulen macht das 160 GBit Netzwerk und 64 Gbit FC aggregierte Leistung pro Chassis.

Unterm Strich bestätigt damit HP den aktuellen Trend zu FCoE im Serverrack. ;) Find ich gar nicht schlecht ! Darum ihr lieben potenzielle Käufer da draußen: KAUFEN KAUFEN KAUFEN… :D

Aber warum schreib ich hier sowas? ;) Natürlich nicht ganz ohne Grund ! Virtual Connect FlexFabric ist der Nachfolger vom Flex-10. Ergo es wird Zeit Flex-10 in den Rechenzentren abzulösen! Denn dann kann ich mir vielleicht bald ein Flex-10 Modul leisten. *gggggggggggg* ICH WILL EIN FLEX-10 MODUL!!! Hab doch nun einen passenden Server dazu. Also ihr lieben Leute da draußen, FlexFabric ist die Zukunft, KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN… ;) Ich brauch doch ein Flex-10 Modul für meinen Keller. :D

An alle die mich unterstützen, jetzt schon vielen Dank. ;)

Virtual Connect Shared Uplink Set + Cisco

Was in Verbindung mit einem HP ProCurve Switch quasi Plug & Play ist, erfordert mit einem Cisco Catalyst Switch etwas mehr Arbeit. ;) Die Rede ist von der Anbindung eines Virtual Connect Shared Uplink Set. Nach ein wenig Recherchieren und Probieren konnte ich eine prima Einstellung passend für Cisco Switche ausmachen.

Die Einrichtung des Share Uplink Sets mit Hilfe des Virtual Connect Managers sollte keine Fragen aufkommen lassen. Das Ergebnis sollte in etwa wie auf nachfolgendem Screenshot aussehen.

vc-shared-uplink-set

Die Gegenseite, sprich den Cisco Switch konfiguriert man dann wie folgt. In meine Fall setze ich einen Cisco Catalyst 3560-E 24-Port  1Gbit mit IOS 12.2(44r)SE3 ein.

interface range GigabitEthernet0/1-4
 description c7k1-uplink-set-1a
 switchport trunk encapsulation dot1q
 switchport trunk allowed vlan 50,51,79,80
 switchport mode trunk
 switchport nonegotiate
 channel-protocol lacp
 channel-group 1 mode active
 spanning-tree portfast trunk
 spanning-tree bpduguard enable

Besonders wichtig sind die letzten 5 Anweisungen! Mit switchport nonegotiate deaktiviert man das Cisco propritäre Dynamic Trunking Protokoll (DTP). Damit handelt Cisco Informationen über den gebildeten Trunk aus. Aber das HP Virtual Connect Modul ist kein Cisco Switch, also macht diese Angabe definitiv Sinn. Der Befehl channel-protocol lacp aktiviert selbstredend das LACP Protokoll für den Trunk. Das nachfolgende Kommando channel-group 1 mode active bildet dann den Trunk. In unserem Fall werden die Interfaces GigabitEthernet0/1 bis 4 zum Port-Channel 1 zusammengefasst. Mit mode active aktiviere ich LACP auf allen Interfaces. Ein mode passive tut zwar auch, aber mir ist aufgefallen, das nur eine Verbdinung im Shared Uplink Set den Status Linkes/Active besitzt und alle andere auf Linked/Standy gesetzt sind. Damit wäre die Bandbreite auf nur eine 1Gbit Leitung beschränkt. Die letzten beiden Kommandos sind wichtig für das Netzwerk. Mit Hilfe von spanning-tree portfast trunk schließe ich den Trunk aus der Spanning-Tree Konfiguration aus. Der Befehl spanning-tree bpduguard enable schützt den Spanning-Tree weiter und verhindert, das BPDU Pakete über die Leitungen ausgetauscht werden.

Mit diesen Einstellungen ist der Shared Uplink Set aus dem HP Virtual Connect Modul optimal im Netzwerk angebunden. In meinem Falle habe ich zwei Virtual Connect 1/10 GB Ethernet Module im Einsatz und habe deswegen auch zwei Shared Uplink Sets eingerichtet, die jeweils an einen eigenen Switch angebunden sind. Die Switche untereinander sind mit 10 GBit Uplinks verbunden und über eine entsprechend Multiple Spanning Tree (MST) Konfiguration habe ich die VLANs auf zwei Instanzen aufgeteilt. Damit ergibt sich rein rechnerisch eine aggregierte Bandbreite von 16 GBit. ;) Das sollte in den meisten Fälle mehr als genug sein. :D

Schnuckeliges Cisco-Lab

Wir expandieren auf Arbeit! Und weil Expansion immer gleich bedeutend ist mit neuen Arbeitsplätzen, braucht es natürlich neue Netzwerkanschlüsse. ;) Unsere aktuelle Netzwerkinstallation wird den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht. Darum haben wir uns auf Arbeit für eine drastische Renovierung unserer bestehenden Netzwerkinfrastruktur entschieden. Um den aktuellen und zukünftigen Ansprüchen zu genügen haben wir uns endlich los gelöst von den typischen SOHO/SMB Herstellern und sind zu Cisco übergegangen. :) Juhuuuuuuu… :D Und da kommen wir schon zum eigentlichen Thema. ;) Um etwas warm zu werden habe ich mir zuhause ein kleines schnuckeliges Cisco-Lab eingerichtet. :D Bilder sprechen bekanntlich mehr als Worte. ;)

cisco-lab

Derzeit arbeite ich an den Themen Cisco Cluster, MSTP, Uplink Fast, VTP, VoIP VLAN, etc. ;) Dabei kann ich immer wieder nur wiederholen, Ciscos sind einfach einsame klasse! Ich komm mit diesen Geräten wunderbar klar und es macht richtig Spaß. :)

1. Mai – Walburgisnacht

Mensch, das waren noch Zeiten. Ein guter Schulfreund und ich haben uns im Dunkeln auf Fahrräder in den Wald gemacht. Bewaffnet mit einer Axt haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Bäumchen gemacht. Das Fällen des Bäumchens war ja wirklich noch die leichteste Übung. Der Transport auf zwei Fahrrädern dagegen war schon eine aberwitzige Angelegenheit.

Angekommen am Ziel galt es die Tanne irgendwie auf das Dach zu schaffen. Ohne eine Leiter ein unmögliches Vorhaben. Also ging es wieder los, auf zwei Fahrrädern, eine Leiter an den Tatort zu schaffen. Was haben wir in dieser Nacht gelacht. :)  Auch mit zunehmendem Alter verbrachten wir die Walpurgisnacht immer mit jeder Menge Spaß und „vertretbarem“ Schabernack. ;)

Heute aber, wo man bald Verantwortung über ein neues Leben trägt, fragt man sich dagegen schon wie man die Werte von einst noch vermitteln kann? Die Mainacht gewinnt zunehmend an Gewalt und Protest. Und dabei kann sich keine Partei mit Ruhm bekleckern. Sei es die Rechten, die Linken oder unser Rechtsstaat! Alle samt nur noch im Gewaltrausch und die Walpurgisnacht verliert zunehmend ihrem Glanz.

Schade eigentlich, denn ich kann mich heute nach so vielen Jahren, mit meinem ehemaligen Schulkameraden auf ein Bierchen treffen und herzhaft über unsere Streiche von einst lachen.

Soll der Papst in den Knast?

Seit heute kursiert in unsere Medienwelt die Nachricht, dass die Atheisten vertreten durch Richard Dawkins und Christoph Hitchens einen Haftbefehl gegen den Papst erwirken wollen. Festgenommen soll der Heilige Vater dann bei seinem Großbritannien-Besuch werden. Viel mehr möchte ich eigentlich zu dieser Nachricht nicht sagen. Man kann genug darüber im Internet lesen.

Was ich deutlich spannender finde, sind die viele Kommentare die zu dieser Meldung hinterlassen werden. Sie unterstreichen wieder und deutlich wie sehr unsere aktuelle Zivilisation doch verkommt – oder darf ich verdummt sagen?

Ich bin der Meinung, dass die Greueltaten der ganzen Priester keinesfalls tot geschwiegen oder gar verleugnet werden dürfen. Hier ist konsequentes Vorgehen unseres Rechtstaates gefragt und ich wünsche mir für die Kirche eine uneingeschränkte Unterstützung um die Missbrauchsfälle vollumfänglich aufzuklären. Die Täter sollten vor ein weltliches Gericht gestellt werden und entsprechend unseren Gesetzen verurteilt werden. Vielmehr kann man doch zu diesen Thema gar nicht sagen?

Aber auf die Meldung über den geplanten Haftbefehl gegen den Papst stürzen sich die Leute wie Schmeißfliegen auf ein Häufchen „Braunes“. Es wird aus allen Rohren gegen die Kirche und den Papst gewettert und geschimpft. Die angedachte Festnahme wird laut bejubelt und man wünscht ihn Gott weiß wo hin. An Kraftausdrücken und Beschimpfungen mangelt es überhaupt nicht. Wenige objektive oder sachliche Beiträge werden entweder in der Luft zerrissen oder tot geschwiegen.

Beim Lesen von so allerhand Kommentaren bildete sich langsam ein Bild von einer aufgebrachten Menschenmenge in meinem Kopf ab, wie es zum Beispiel zu Zeiten des Mittelalters oft genug der Fall sein gewesen muss. Bewaffnet mit Stöcken, Steinen und Mistgabeln steht der Pöppel vor seinem Opfer, bespuckt, beschimpft und verflucht den Totgeweihte. An allem trägt nur er die Schuld. „Hängt ihn! Hängt ihn! Hängt ihn!“ Einem Oberhaupt blieb ja damals in so einer prekären Situation kaum eine Chance einen ehrlichen Prozess zu führen, wenn man nicht Gefahr laufen wollte selbst von der tobenden Menge gemeuchelt zu werden. Also traf man die einzig richtige Entscheidung: Hängen! Wenn der Tote dann am Galgen baumelte kehrte das Volk zufrieden und befriedigt in seinen Alltag zurück.

Vielleicht ist diese Darstellung deutlich überspitzt, aber im Grunde genommen spielt es sich so in den Kommentaren ab, nur eben in digitaler Form über das Internet. Erschreckend und traurig zugleich.

Jedoch beobachte ich schon seit langem wie sehr unsere aktuelle Zivilisation wieder zunehmend nach dem Prinzip „Brot und Spiele“ tickt. Darum haben mich die Beiträge zum Haftbefehl des Papstes nicht weiter überrascht, sie bestätigen lediglich dass ich in meiner Annahme richtig liege. Es ist ja nur eines von so vielen Beispielen wie sehr sich unsere aktuelle Generation doch zurückentwickelt.

Unterm Strich fragt man sich dann schon ernsthaft, wie soll so ein schwerer Fall von Misshandlungen jemals vernünftig aufgeklärt werden, wenn das Volk eigentlich nur ein Opfer will auf das es einschlagen kann. Prozesse und konsequente Aufklärung der Missbrauchsfälle interessieren immer weniger Leute. Hauptsache „Scheiß Kirche“ und sperrt den Papst ein. Da kann ich eigentlich nur noch mit einem sehr interessanten Zitat, was ich heute aufgeschnappt habe, abschließen:

„In diesem eisernen Zeitalter des Kali leben die Menschen nur noch ein kurzes Leben. Sie sind streitsüchtig, träge, irregeführt, unglücklich und vor allem immer gestört.“ [Srimad Bhagavatam 1.1.10]