Archive for the 'Blabla' Category

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Schnuckeliges Cisco-Lab

Wir expandieren auf Arbeit! Und weil Expansion immer gleich bedeutend ist mit neuen Arbeitsplätzen, braucht es natürlich neue Netzwerkanschlüsse. ;) Unsere aktuelle Netzwerkinstallation wird den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht. Darum haben wir uns auf Arbeit für eine drastische Renovierung unserer bestehenden Netzwerkinfrastruktur entschieden. Um den aktuellen und zukünftigen Ansprüchen zu genügen haben wir uns endlich los gelöst von den typischen SOHO/SMB Herstellern und sind zu Cisco übergegangen. :) Juhuuuuuuu… :D Und da kommen wir schon zum eigentlichen Thema. ;) Um etwas warm zu werden habe ich mir zuhause ein kleines schnuckeliges Cisco-Lab eingerichtet. :D Bilder sprechen bekanntlich mehr als Worte. ;)

cisco-lab

Derzeit arbeite ich an den Themen Cisco Cluster, MSTP, Uplink Fast, VTP, VoIP VLAN, etc. ;) Dabei kann ich immer wieder nur wiederholen, Ciscos sind einfach einsame klasse! Ich komm mit diesen Geräten wunderbar klar und es macht richtig Spaß. :)

1. Mai – Walburgisnacht

Mensch, das waren noch Zeiten. Ein guter Schulfreund und ich haben uns im Dunkeln auf Fahrräder in den Wald gemacht. Bewaffnet mit einer Axt haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Bäumchen gemacht. Das Fällen des Bäumchens war ja wirklich noch die leichteste Übung. Der Transport auf zwei Fahrrädern dagegen war schon eine aberwitzige Angelegenheit.

Angekommen am Ziel galt es die Tanne irgendwie auf das Dach zu schaffen. Ohne eine Leiter ein unmögliches Vorhaben. Also ging es wieder los, auf zwei Fahrrädern, eine Leiter an den Tatort zu schaffen. Was haben wir in dieser Nacht gelacht. :)  Auch mit zunehmendem Alter verbrachten wir die Walpurgisnacht immer mit jeder Menge Spaß und „vertretbarem“ Schabernack. ;)

Heute aber, wo man bald Verantwortung über ein neues Leben trägt, fragt man sich dagegen schon wie man die Werte von einst noch vermitteln kann? Die Mainacht gewinnt zunehmend an Gewalt und Protest. Und dabei kann sich keine Partei mit Ruhm bekleckern. Sei es die Rechten, die Linken oder unser Rechtsstaat! Alle samt nur noch im Gewaltrausch und die Walpurgisnacht verliert zunehmend ihrem Glanz.

Schade eigentlich, denn ich kann mich heute nach so vielen Jahren, mit meinem ehemaligen Schulkameraden auf ein Bierchen treffen und herzhaft über unsere Streiche von einst lachen.

Soll der Papst in den Knast?

Seit heute kursiert in unsere Medienwelt die Nachricht, dass die Atheisten vertreten durch Richard Dawkins und Christoph Hitchens einen Haftbefehl gegen den Papst erwirken wollen. Festgenommen soll der Heilige Vater dann bei seinem Großbritannien-Besuch werden. Viel mehr möchte ich eigentlich zu dieser Nachricht nicht sagen. Man kann genug darüber im Internet lesen.

Was ich deutlich spannender finde, sind die viele Kommentare die zu dieser Meldung hinterlassen werden. Sie unterstreichen wieder und deutlich wie sehr unsere aktuelle Zivilisation doch verkommt – oder darf ich verdummt sagen?

Ich bin der Meinung, dass die Greueltaten der ganzen Priester keinesfalls tot geschwiegen oder gar verleugnet werden dürfen. Hier ist konsequentes Vorgehen unseres Rechtstaates gefragt und ich wünsche mir für die Kirche eine uneingeschränkte Unterstützung um die Missbrauchsfälle vollumfänglich aufzuklären. Die Täter sollten vor ein weltliches Gericht gestellt werden und entsprechend unseren Gesetzen verurteilt werden. Vielmehr kann man doch zu diesen Thema gar nicht sagen?

Aber auf die Meldung über den geplanten Haftbefehl gegen den Papst stürzen sich die Leute wie Schmeißfliegen auf ein Häufchen „Braunes“. Es wird aus allen Rohren gegen die Kirche und den Papst gewettert und geschimpft. Die angedachte Festnahme wird laut bejubelt und man wünscht ihn Gott weiß wo hin. An Kraftausdrücken und Beschimpfungen mangelt es überhaupt nicht. Wenige objektive oder sachliche Beiträge werden entweder in der Luft zerrissen oder tot geschwiegen.

Beim Lesen von so allerhand Kommentaren bildete sich langsam ein Bild von einer aufgebrachten Menschenmenge in meinem Kopf ab, wie es zum Beispiel zu Zeiten des Mittelalters oft genug der Fall sein gewesen muss. Bewaffnet mit Stöcken, Steinen und Mistgabeln steht der Pöppel vor seinem Opfer, bespuckt, beschimpft und verflucht den Totgeweihte. An allem trägt nur er die Schuld. „Hängt ihn! Hängt ihn! Hängt ihn!“ Einem Oberhaupt blieb ja damals in so einer prekären Situation kaum eine Chance einen ehrlichen Prozess zu führen, wenn man nicht Gefahr laufen wollte selbst von der tobenden Menge gemeuchelt zu werden. Also traf man die einzig richtige Entscheidung: Hängen! Wenn der Tote dann am Galgen baumelte kehrte das Volk zufrieden und befriedigt in seinen Alltag zurück.

Vielleicht ist diese Darstellung deutlich überspitzt, aber im Grunde genommen spielt es sich so in den Kommentaren ab, nur eben in digitaler Form über das Internet. Erschreckend und traurig zugleich.

Jedoch beobachte ich schon seit langem wie sehr unsere aktuelle Zivilisation wieder zunehmend nach dem Prinzip „Brot und Spiele“ tickt. Darum haben mich die Beiträge zum Haftbefehl des Papstes nicht weiter überrascht, sie bestätigen lediglich dass ich in meiner Annahme richtig liege. Es ist ja nur eines von so vielen Beispielen wie sehr sich unsere aktuelle Generation doch zurückentwickelt.

Unterm Strich fragt man sich dann schon ernsthaft, wie soll so ein schwerer Fall von Misshandlungen jemals vernünftig aufgeklärt werden, wenn das Volk eigentlich nur ein Opfer will auf das es einschlagen kann. Prozesse und konsequente Aufklärung der Missbrauchsfälle interessieren immer weniger Leute. Hauptsache „Scheiß Kirche“ und sperrt den Papst ein. Da kann ich eigentlich nur noch mit einem sehr interessanten Zitat, was ich heute aufgeschnappt habe, abschließen:

„In diesem eisernen Zeitalter des Kali leben die Menschen nur noch ein kurzes Leben. Sie sind streitsüchtig, träge, irregeführt, unglücklich und vor allem immer gestört.“ [Srimad Bhagavatam 1.1.10]

Microsofts Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Vor kurzem hatte ich noch eine Diskussion über die Veränderungen in der IT System Administration. Das Thema Cloud Computing ist quasi kaum noch zu Stoppen und wenn man es genau nimmt, könnten bei einem guten Cloud Konzept durchaus ein paar Sys-Admin Arbeitsplätze eingespart werden. Klick klick und schon hat man seinen IT Service in Form eines Web-, App-, Database- oder „Sonst-Was“-Servers beantragt. Nach kurzer Zeit steht dieser auch schon zur Anwendung bereit. Alles hochgradig automatisiert und im Fehlerfall stellt man einfach den letzten Snapshot wieder her. Das kriegt selbst der Laie hin. So gesehen fragt man sich dann schon wirklich, wofür man denn noch einen Sys-Admin braucht?

Die letzten Tage habe ich allerdings wieder gelernt, an Sys-Admins wird es gewiss nicht Mangeln. ;) Oben genanntes Cloud Computing mag vielleicht mit richtigen Betriebssystemen und vernünftigen Applikationen aufgehen, aber spätestens beim Einsatz von Microsoft Produkten wird das Vorhaben ordentlich in die Hose gehen.

Unser Software Riese Microsoft sorgt also dafür, dass weiterhin Sys-Admins in Hülle und Fülle benötigt werden. Derart beschissene Softwareprodukte – verzeiht den harten Ausdruck – wie Office SharePoint Server und Forefront Unified Access Gateway habe ich schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Konzeptionell sieht alles sehr überzeugend aus, insbesondere auch so komplexe Themen wie SharePoint im Internet publizieren, DMZ Konzepte (Back-to-Back), usw. machen eine gute Figur auf dem Papier. Aber wehe es geht in die Umsetzung! Best-Practise und sämtliche Anleitungen versagen just ab dem Moment, wo die Komplexität über den einfachen Testfall hinausgeht. Seit Tagen plag ich mich herum eine Share Point Website zu veröffentlichen. Chancenlos. Fehlersuche ein Irrwald. Und der Blick in Wireshark zur Analyse lässt graue Haare in Scharren sprießen.

In unserer Software Entwicklungsabteilung ist es mir derartiges auch schon massiv aufgefallen. SharePoint ist ein Ressourcenfresser der seines Gleichens sucht und das nicht nur gemessen an Hardwareleistung. Die Zeit und die Aufwende um relativ überschaubare Lösungen zu implementieren sind enorm. Debugging und Deployment ein Alptraum. Gleiches gilt leider aber auch für die Infrastruktur. Wer SharePoint, die UAG, usw. ernsthaft nutzen will, kommt quasi nicht darum herum eine eigene Abteilung zu bilden. Es ist unterm Strich gesagt ein Full Time Job an dem ohne weiteres einige Personen beteiligt sein können.

Tja, fähige Sys-Admins sucht das Land! Wobei ich „fähig“ eigentlich ausschließen will. ;) Geduld und Muse sind gefordert, wie auch die Lust unendlich viel die Maus zu schubsen bzw. zu klicken, um SharePoint und seine ganzen Mitspieler in Griff zu kriegen.

Bleibt abschließend die Frage, soll man Danke zu Microsoft sagen? Immerhin sind allein mit den oben genannten beiden Produkten reichlich Sys-Admin Jobs für die Zukunft gesichert. Ein wertvoller Beitrag für unsere Arbeitslosenquote wie ich finde. Doch ich bin IT’ler aus Leidenschaft und solche fragwürdigen Produkte kann und will ich nicht gut heißen.

In diesem Sinne weiterhin viel Spaß mit Microsofts herausragenden Entwicklungen.

HP Logical Server !

In einem interessanten Vortrag zu HP Converged Infrastructure letztes Jahr ist mehrfach der Begriff “logische Server” gefallen. HP unterscheidet heute nicht mehr zwischen virtuellen und physikalischen Servern. Möglich macht das die Virtual Connect Technologie !

Mit virtuellen Servern wurde die IT mit einer außerordentlich angenehmen Eigenschaft bereichert. Der Server ist nicht mehr fest an das “Blech” gebunden. Jederzeit kann eine virtuelle Maschine von einem Host zu einem anderen Host übertragen werden. Welche Kostenauswirkung diese Technologie hat, möchte ich nicht weiter erörtern. ;) Aber im Grunde genommen ist das Thema Migrationen vom Tisch.

Aber was macht man mit den Geräte die auf “Blech” lauf müssen???

Richtig ! Man setzt konsequent HP Blade Server und HP Virtual Connect ein. ;) *schleichwerbung* *ggg*

In besagtem Vortrag fiel irgendwann die höchst interessante Aussage: Man sei im Stande jederzeit ganze Rackreihen an Maschinen (natürlich Blade Server mit Virtual Connect)  z.B. bei Ausfall der Klimaanlage in eine klimatisierte Zone umzuziehen (oder soll ich migrieren sagen? ;) ). Das ist echt Wow !

Warum das möglich ist, zeig ich euch jetzt !

In meinem C7000 BladeSystem hab ich zwei BL465c Blade Server laufen. Mit Virtual Connect bin ich sowohl im Netzwerk als auch im SAN angebunden. Beide Server booten über das SAN. Auf dem Blade Server in Bay 1 habe ich Windows Server 2008 R2 instaliert und auf dem Blade Server in Bay 2 VMware ESX 4i. Der so genannten Virtual Connect Domain hab ich einen Bereich an Seriennummer, MAC Adressen und WWN IDs zugewiesen, d.h. die statischen Einstellungen der Blade Server werden dank Virtual Connect quais überschrieben.

Auf  meiner HP EVA 5000 hab ich entsprechende LUNs bereitgestellt und die LUN Zuweisungen durchgeführt. Im Virtual Connect Manager kann man dann die Boot Reihenfolge der Blade Server auf die EVA LUN umbiegen. Ein manueller Eingriff in das Fibre Channel HBA BIOS ist nicht nötig !

Als alles soweit fertig installiert war und gelaufen ist, habe ich beide Server heruntergefahren und folgende Befehle über die CLI des Virtual Connect Moduls ausgeführt. ;)

->show profile srv-bay-1
Name                    : srv-bay-1
Device Bay              : enc0:1
Server                  : ProLiant BL465c G1
Status                  : OK
Serial Number           : INVALIDATA00
Serial Number (Logical) : VCX0000000
UUID                    : -- --
UUID (Logical)          : 268fca50-c6f2-4799-b3c0-66f75cb271e0

Ethernet Network Connections
====================================================================
Port  Network Name  Status  PXE      MAC Address        Allocated
                                                        Speed
====================================================================
1     NET_VLAN_1_A  OK      UseBIOS  00-17-A4-77-00-00  1 GB
2     NET_VLAN_1_B  OK      UseBIOS  00-17-A4-77-00-02  1 GB        

FC SAN Connections
================================================================
Port  Bay  FC SAN Name  Status  Speed  WWPN
================================================================
1     3    SAN_1_A      OK      Auto   50:06:0B:00:00:C2:62:00  

->unassign profile srv-bay-1
SUCCESS: Profile `srv-bay-1 unassigned from device bay `enc0:1`

->remove profile srv-bay-1
SUCCESS: Profile removed : srv-bay-1

->unassign profile srv-bay-2
SUCCESS: Profile `srv-bay-2 unassigned from device bay `enc0:2`
->remove profile srv-bay-2
SUCCESS: Profile removed : srv-bay-2

->add profile srv-bay-2 -NoDefaultEnetConn -NoDefaultFcConn
SNType=User-Defined SerialNumber=VCX0000000
SUCCESS: Profile added : srv-bay-2

->add enet-connection srv-bay-2 Network=NET_VLAN_1_A PXE=UseBios
AddressType=User-Defined EthernetMAC=00-17-A4-77-00-00 iScsiMac=00-17-A4-77-00-01
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-2

->add enet-connection srv-bay-2 Network=NET_VLAN_1_B PXE=UseBios
AddressType=User-Defined EthernetMAC=00-17-A4-77-00-02 iScsiMac=00-17-A4-77-00-03
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-2

->add fc-connection srv-bay-2 Fabric=SAN_1_A AddressType=User-Defined
PortWWN=50:06:0B:00:00:C2:62:00 NodeWWN=50:06:0B:00:00:C2:62:01
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-2

->set fc-connection srv-bay-2 1 BootPriority=Primary
BootPort=50:00:1F:E1:00:1D:5F:79 BootLUN=1
SUCCESS: Connection modified : srv-bay-2

->assign profile srv-bay-2 enc0:2 -PowerOn
SUCCESS: Profile 'srv-bay-2' assigned to device bay enc0:2

Was hier passiert dürfte wohl selbsterklärend sein? ;)

Ich habe die Profileinstellung vom Blade Server 1 und 2 gelöscht und das Profil von Blade Server 1 vollständig auf Blade Server 2 neu abgebildet. D.h. die MAC Adressen, WWN-IDs, Boot Einstellungen etc. einfach übernommen. :) Blade Server 2 bootet ohne Probleme das zuvor auf auf Blade 1 nstallierte Windows ! Cool !!!

Allerdings ist diese Vorgehensweise viel zu kompliziert. ;) Es geht auch viel einfacher ! Ich ziehe nun den Server von Bay 2 auf Bay 1 wieder um. ;)

->unassign profile srv-bay-2
SUCCESS: Profile `srv-bay-2` unassigned from device bay `enc0:2`

->assign profile srv-bay-2 enc0:1 -PowerOn
SUCCESS: Profile 'srv-bay-2' assigned to device bay enc0:1

Kein Wunder das alle andere Hersteller mit ähnliche Interconnect Module nachziehen. Fehlt jetzt nur noch der Weg Physical->Virtual und umgekehrt ;) Mit ein paar Skripten sollte das durchaus möglich sein. Ergo der logische Server ist geboren. :)

->add profile srv-bay-2 -NoDefaultEnetConn -NoDefaultFcConn SNType=User-Defined SerialNumber=VCX0000000
SUCCESS: Profile added : srv-bay-2
->add enet-connection srv-bay-2 Network=NET_VLAN_1_A PXE=UseBios AddressType=User-Defined EthernetMAC=00-17-A4-77-00-00 iScsiMac=00-17-A4-77-00-01
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-2
->add enet-connection srv-bay-2 Network=NET_VLAN_1_B PXE=UseBios AddressType=User-Defined EthernetMAC=00-17-A4-77-00-02 iScsiMac=00-17-A4-77-00-03
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-2
->add fc-connection srv-bay-2 Fabric=SAN_1_A AddressType=User-Defined PortWWN=50:06:0B:00:00:C2:62:00 NodeWWN=50:06:0B:00:00:C2:62:01
SUCCESS: Connection added to server profile : srv-bay-

Apple Wireless Desktop

Nach langem Warten ist heute endlich meine Apple Magic Mouse eingetroffen. :) In Verbindung mit dem Wireless Keyboard sieht das schon echt schick aus ! Allerdings hätte ich mir mehr Funktionalität gewünscht. Lediglich Scrollen und Vor-/Rückwärts per Fingergestik find ich jetzt nicht sooo wahnsinnig überzeugend. Und einen guten Zahn an Geschwindigkeit darf die Maus ruhig auch zulegen. Meine Zeigergeschwindigkeit ist bei 100% und alles andere als schnell. Mal schauen was die kommenden Treiber so mitsichbringen. Ansonsten bleib ich doch lieber wieder bei meiner Logitech Maus. ;)

wireless

Gedanken fest halten: Audi Sport Quattro S1

S wie Sturm statt Sport… Der Audi Sport Quattro S1 wenn er denn mal losgelassen wurde, war wie ein entfesselter Sturm. Also wenn ich mal gerne ein Auto fahren wollen würde, dann dieses Auto!

Schon als kleines Kind – Gott weiß warum – summte ich schon die Melodie des Fünfzylinders. Höchstwahrscheinlich ist mein Papa daran Schuld. Er schleppte mich immerhin im zarten Alter von 5 bis 10 Jahren gerne zu Auto-Cross Veranstaltungen. Noch heute rieche ich das Benzin, das Öl und der Audi 5-Zylinder Klang erklingt wie eh und je in meinen Ohren.

Mal schauen, die neuen Büchsen sind eh nicht so meins, womöglich wird mein nächstes Auto doch besser ein 5-Ender. :) :D

http://www.youtube.com/watch?v=7AQmgeMoM0A&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=XrhcSRktAs0&feature=related

Damit ich es nicht vergesse…

… im Dialog mit einem guten Freund sind heute ein paar lustige Worte gefallen. Diese will ich mir mal hier besser notieren, nicht das mein Sieb im Kopf wieder zuschlägt.

  • Krawattenkompatibel
  • Staubsauger
  • Buzzwords

Natürlich ergibt das nur im Zusammenhang einen Sinn: Krawattenkompatibel sind vermeintlich kompetente Informationen, die mit Buzzwords überladen sind und von den Schlipsträger wie Dreck vom Staubsauger aufgesaugt werden. ;)

Und was ich auch nicht vergessen will, ist folgendes Zitat:

“Und jetzt heißt das Grid halt Cloud und wieder reden alle drüber ohne genau zu wissen, wovon sie reden. Aber für die meisten Leute kommt der Strom ja auch aus der Steckdose und das Wasser aus dem Hahn.”

Soviel IT Realität/Wahrheit in zwei Sätzen ist schon fast Rekordverdächtig. ;)

Schwarzer Tag ! Freitag der 20. :(

Grrrrrrrrrrr… eigentlich hat es ja schon in der Nacht von Donnerstag auf Freitag begonnen, irre Schmerzen im linken Bein und in der Hüfte. Da drückt wohl mal wieder irgendwo ein verspannter Wirbelsäulen Muskel auf den Nerv. :( Also heute Vormittag Termin bei Arzt ausgemacht.

Derweil kümmerte ich mich mal um mein verbleibendes Paket aus den USA. Ich erwarte ja seit langer Zeit ein HP Virtual Connect Ethernet Modul für mein  HP BladeSystem. Laut USPS (United States Postal Services) Tracking Status befindet sich das Paket seit 10.11. in Deutschland in der Zustellung, d.h. Zoll schon passiert. Aber wo bleibt denn mein Paket? Bin mal prompt in die Post geflitzt um mich dort zu erkundigen. Keine Chance. *seufz* Ist ja nicht so, dass ich das Virtual Connect Modul geschenkt bekommen habe. :-(

Nachmittags hab ich mich dann heran gemacht meinen abgerauchten DNS/DHCP/JumpStart/AI/osol-Repo/etc. Server wieder neu aufzusetzen. Erstmal das Atom 330 Board, usw. in ein Gehäuse geschraubt, CD eingelegt, OpenSolaris installiert. :) Hat geklappt. Leider war das Ding irgendwie schrecklich laut. Also entschloss ich mich das Netzteil zu wechseln. Gesagt – getan… System angeworfen und Grub meldet einen Fehler. :( Och menno! OpenSolaris CD nochmal eingelegt und Installation wiederholt. Leider knatterte die Platte verdächtig laut und nichts ging mehr voran. Mist! Also Platte gewechselt, Installation nochmal gestartet. Nachdem ich dann die Box soweit eingerichtet hatte, hab ich den OpenSolaris Local Repository Server fertig gemacht. Hat soweit prima geklappt und schon hatte ich mich über die Zonen auf der Sun Fire T1000 hergemacht. Mit einem eigenen OpenSolaris Mirror macht das arbeiten mit OpenSolaris deutlich mehr Spaß. Aber die Freude hielt nicht lange an, irgendwann war das Repository nicht mehr erreichbar und die Kiste schon wieder tot! Reset, OpenSolaris bootet, Anmeldung und dann nichts mehr. :( Scheiße…

Daraufhin beschloss ich OpenSolaris lieber mal auf der Sun Fire X4100 zu installieren. Zu dumm nur, dass die Kiste keinen BIOS POST auf Bildschirm noch auf die ILOM Konsole zauberte. Das Ding zuckte trotz aller Bemühungen nicht mehr. Was ist denn hier passiert? Das darf doch echt nicht wahr sein?

Neben all den Pleiten, Pech und Pannen quälen mich trotz Arztbesuch weiter meine Schmerzen in Bein und Hüfte. :( Da soll mir noch ein erzählen, Freitag der 13. wäre ein rabenschwarzer Tag.

Na dann Prost, ich trinke jetzt weiter an  meinem Glas Rotwein und spüle den Frust runter. *seufz*

Gruß
Tschokko

Frage an alle ! Oracle und Linux…

Heute mal kein Beitrag zum Keller oder zu Solaris… im Gegenteil ! Seit ein paar Tagen beschäftigt mich eine Entscheidung und ich suche nach den Erklärungen. Vielleicht könnt Ihr da draußen mir helfen.

Vor ein paar Tagen hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Kunden und dabei kam zu Wort, dass die betagte Oracle Datenbank Umgebung abgelöst wird. Bisher leistete ein Oracle RAC auf einer Sun Fire 6800/6900 – natürlich unter Solaris – halbwegs zuverlässige Dienste. Das System hat wohl schon locker 7 Jahre auf dem Buckel, wurde auch schon “gepimpt” und ist dennoch inzwischen einfach nicht mehr zeitgemäß. (IMHO verständlich!) Auf dem System laufen sehr viele Instanzen und wirklich jeeeeeeede Menge Datenbanken (Schemas). Details kann ich nicht preisgeben, erstens weil ich diese kaum kenne und zweitens weil es keine Information für die Öffentlichkeit ist.

Man hat sich für eine neuen Lösung mit Linux – vermutlich RHEL oder Oracle Linux – entschieden ! Hardware sind HP Blade Server mit x86/64 Architektur und Storage sehr wahrscheinlich EMC. Man plant ein großes und flexibles Oracle Grid, d.h. wohl ein RAC über jede Menge Blades.

Prinzipiell ist gegen die Entscheidung HP als Hardwarelieferant nichts einzuwenden. ;) Bei dieser Aussage lacht natürlich mein HP Herz. Aber das ist subjektiv und darum will ich auch nicht weiter darauf eingehen.

Was ich aber nicht verstehe ist die Entscheidung für Linux. Also mit J2EE Application Server Farmen, große MySQL Installationen, Apache HTTP, etc. hab ich mit Linux als Betriebssystem wenig Schmerzen. Aber ein Mission Critical Oracle RAC unter Linux? So ein bißchen Angst um meine Daten und um meine vereinbarten SLAs hätte ich da ja schon.

Ist ja nicht so, dass bei dem Vorhaben eine neue Umgebung zu bauen Oracle/Sun gar nicht ins Haus geholt worden sind. Aber so Recht überzeugen konnte der Verrein nicht. Mit einem Schwung Sun M5000 Server wollte man sich nicht abspeisen lassen! Hinzu kommt, dass das Oracle/Sun Angebot wohl preislich nicht unbedingt günstig war.

Auf die Frage hin warum man sich nicht für Solaris x86 auf HP Blade Server entschieden hat, kam nur: Lediglich eine Referenz in Deutschland und Oracle konzentriert sich offensichtlich erstmal weiter auf ihr Oracle Linux. Man möchte abwarten, wie sich das ganze in den nächsten Jahren entwickelt. Wie bitte ???

Nachdem ich nun so nebenbei ziemlich “spektakuläre” Erfahrungswerte zu Linux erhalte – in naher Zukunft mehr dazu, die Welt soll ruhig wissen, was es bedeutet auf Linux zu setzen. ;) – ich auch so meine Erfahrungen damit habe, wird mir eigentlich Himmelangst. Im Prinzip kann man dann doch gleich sein PPS System auf Linux umziehen und darauf hoffen, dass die Produktion irgendwie rund rennt. Man bastelt sich das dann schon zurecht. ;) Interessant ist aber nur, dass genau solche Systeme eben nicht unter Linux tun! Doch ein großer Oracle RAC auf dem wirklich jede Menge Anwendungen zugreifen ist aber dagegen Linux tauglich? Das ist nicht Euer Ernst?

Ergo, wenn der Oracle RAC in Probleme läuft, dann bastelt man sich halt das irgendwie wieder hin. Genauso bastelt man halt die Updates rein, irgendwie kriegt man schon die Kernel Module wieder zum fliegen. Vor allem jetzt wo doch Oracle auch an seinem eigenen Linux und eigenen Kernel Modulen bastelt. Zur Not muss halt der GCC herhalten und irgendwelche Anleitungen aus dem großen World Wide Web. Irgendwie (ich wiederhole mich) kriegt man das Ding schon zum Fliegen. Mir fehlen die Worte! Das ist Enteprise im Jahr 2010 oder?

Na dann Prost, da wechsle ich dann doch lieber zu einem MSSQL Cluster auf einem HP Integrity Superdome ;) Und ihr wisst was ich von Windows halte. ;)

Bin ich denn wirklich alleine auf diesem Planeten, der Bedenken mit Linux im Mission Critical Segment hat? Bin ich denn der Einzige, der schon allein des Bauchgefühls wegen (und das hat meistens immer Recht), niemals einen großen Oracle RAC unter Linux empfehlen und aufsetzen würde? Gerade wo es doch sooooo ausgereifte Betriebssysteme und HA Umgebungen gibt, die sich schon mehr als nur ein Jahrzehnt lang bewährt haben. *seufz*

Wie ist eure Meinung?

Gruß
Tschokko