Archive for the 'Cloud Computing' Category

HP BladeSystem C3000

Say Hello to Shorty ! :)

Shorty is running an Ubuntu OpenStack Cloud Computing environment. It is connected to a MSA2012fc storage system and a ProCurve 5406zl modular network switch. The 10 GbE uplink to the 10 GbE 4-port module is prepared, but the CX4 X2 module is missing to complete the connection. I will order the X2 module within the next weeks. ;)

Preparing the rebuild of my home lab!

Lot’s of time passed since my last posting. But now I will continue blogging about my home lab. Some months ago I moved my neccessary systems to a HP MicroServer, because the running costs of a real server are enormous! After I finished setup my new home network, I decided to change the entire networking in my home lab. Until now I run the same home network subnet (192.168.x.x) for all systems. That’s not a real enterprise environment. For my home use here at my desk it’s good enough, but not for my home lab in the cellar! Today I started configuring a classic multi layered network. I’m running a HP ProCurve 5406zl modular switch as my network core. This core is connected to my home network in the first floor and to a pair of HP ProCurve 3500yl switches. The two switches represent a typical distribution layer. All connection to the core switch are L3 based. I’m running a linux router on my HP MicroServer with a RIP daemon. The linux router is my default gateway in my home network and thanks to RIP it knows all routes to the IP subnets in my home lab. I prefer OSPF, but I have no premium license for the HP ProCurve switches. That’s why I’m using RIP. It’s doing a well job, too.

Next step is the reassembly of my HP rack. I planned to unify the blade server environment and to create a full virtualized lab or should I say a cloud enabled home lab? ;)

hplab-network

Cloud Computing

So, heute ist mir einfach mal nach bloggen, ohne konkret ein Anliegen zu haben. Darum erzähle ich einfach was die letzte Zeit passiert ist und was alles in Planung ist.

Aktuell arbeite ich an einem Konzept wie ein derzeit im Bau befindliches Rechenzentrum aussehen könnte. Natürlich kann ich kein vollumfängliches Konzept abliefern, dafür ist das Rechenzentrum eindeutig zu groß. Meine Aufgabe lautet einfach nur ein paar Ideen einzubringen um/und die Verantwortlichen zu motivieren. Gar nicht soooooo leicht !

Im Trend sind derzeit zwei Themen!

  • Cloud Computing
  • Converged Infrastructure

Ich komme in meinem Konzept nicht umher diese Themen näher zu beleuchten. Und beim Thema Cloud Computing wird immer deutlicher das es sich eigentlich um alten Wein in neuen Schläuchen handelt. Zumindestens wenn man von Kunden in Form von gewachsenen Enterprise Rechenzentren ausgeht. Public Cloud kommt dort definitiv nicht in Frage. Hybrid Cloud…hmmm…  was soll man sagen, nette Idee. Also bleibt ja nur noch die Private Cloud. Betrachtet man die Private Cloud Angebote der üblichen Verdächtigen näher, so handelt es sich überwiegend um SaaS, PaaS und IaaS Produkte. Unterm Strich eigentlich total langweilig. ;) Der Unterschied zu damals ist demnach lediglich, dass ich heute ein Stück Blech mit Service kaufe und früher nur die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche darauf hatte. Erst mit dem Kauf eines Supportvertrages für das Betriebssystem und/oder die Applikation darauf, kam der Service ins Spiel. Das ist eben heute anders. Nicht ohne Grund habe ich vor langer Zeit schon gesagt: Cloud Computing ist nichts Neues.  Dabei war das nur ein reines Bauchgefühl. ;)

Zurück aber zu meinem Vortrag bzw. Konzept. Mein Kunde will unbedingt was Neues hören. Was für ein Mist! Wenn ich in meinem Vortrag die Zuhörer mit XaaS Angeboten langweile, gehe ich schwer davon aus, dass ich mit hohen Bogen aus dem Besprechungsraum fliege. ;) Also hab ich mir was ausgedacht! Definitiv keine neue Idee, aber radikal. ;)

Wie wäre es denn wenn man einfach selbst Cloud Computing Anbieter wird? Enterprise Rechenzentren bedienen zwar meist das eigene Unternehmen, aber warum sich nicht organisatorisch wie ein Cloud Computing Rechenzentrum aufstellen? Die internen Kunden wünschen sich doch schon seit eh und je lediglich einen Betrag X auf eine Kostenstelle zu buchen. Oft findet man in großen Unternehmen noch an, dass Abteilungen verschiedene Kostenstelle bebuchen müssen um einen IT Service zu beziehen. D.h. die Netzwerker wollen Geld, die Serverbetreuung sowieso, ein paar Euros für die Lizenzen fallen auch noch an und im schlimmsten Fall schaltet sich die Storage Truppe ebenfalls  ein, weil SAN kostet ebenfalls.

Darum leite ich meinen Vortrag damit ein, das Cloud Computing stand Heute nicht weiter von Bedeutung ist. Aber die Idee hinter Cloud Computing sehr wohl zu einem großen Rechenzentrum passt. Das heißt statt Cloud Services beziehen, lieber selbst Cloud Services anbieten. ;)

Ich bin schon sehr gespannt welches Raunen durch den Raum gehen wird, wenn ich frech diese eigentlich steinalte Idee wieder aufrufe. ;)

So, genug für jetzt! Morgen schreibe ich wie es weiter gehen soll in meinem Konzept. Der Titel lautet dann: Cellular Infrastructure
Ich weiß das dieses Kapitel weit interessanter ist, aber ich muss doch das Thema erstmal langweilig einleiten. Andernfalls sieht man das Ganze nicht. ;)

Microsofts Beitrag zur Senkung der Arbeitslosigkeit

Vor kurzem hatte ich noch eine Diskussion über die Veränderungen in der IT System Administration. Das Thema Cloud Computing ist quasi kaum noch zu Stoppen und wenn man es genau nimmt, könnten bei einem guten Cloud Konzept durchaus ein paar Sys-Admin Arbeitsplätze eingespart werden. Klick klick und schon hat man seinen IT Service in Form eines Web-, App-, Database- oder „Sonst-Was“-Servers beantragt. Nach kurzer Zeit steht dieser auch schon zur Anwendung bereit. Alles hochgradig automatisiert und im Fehlerfall stellt man einfach den letzten Snapshot wieder her. Das kriegt selbst der Laie hin. So gesehen fragt man sich dann schon wirklich, wofür man denn noch einen Sys-Admin braucht?

Die letzten Tage habe ich allerdings wieder gelernt, an Sys-Admins wird es gewiss nicht Mangeln. ;) Oben genanntes Cloud Computing mag vielleicht mit richtigen Betriebssystemen und vernünftigen Applikationen aufgehen, aber spätestens beim Einsatz von Microsoft Produkten wird das Vorhaben ordentlich in die Hose gehen.

Unser Software Riese Microsoft sorgt also dafür, dass weiterhin Sys-Admins in Hülle und Fülle benötigt werden. Derart beschissene Softwareprodukte – verzeiht den harten Ausdruck – wie Office SharePoint Server und Forefront Unified Access Gateway habe ich schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Konzeptionell sieht alles sehr überzeugend aus, insbesondere auch so komplexe Themen wie SharePoint im Internet publizieren, DMZ Konzepte (Back-to-Back), usw. machen eine gute Figur auf dem Papier. Aber wehe es geht in die Umsetzung! Best-Practise und sämtliche Anleitungen versagen just ab dem Moment, wo die Komplexität über den einfachen Testfall hinausgeht. Seit Tagen plag ich mich herum eine Share Point Website zu veröffentlichen. Chancenlos. Fehlersuche ein Irrwald. Und der Blick in Wireshark zur Analyse lässt graue Haare in Scharren sprießen.

In unserer Software Entwicklungsabteilung ist es mir derartiges auch schon massiv aufgefallen. SharePoint ist ein Ressourcenfresser der seines Gleichens sucht und das nicht nur gemessen an Hardwareleistung. Die Zeit und die Aufwende um relativ überschaubare Lösungen zu implementieren sind enorm. Debugging und Deployment ein Alptraum. Gleiches gilt leider aber auch für die Infrastruktur. Wer SharePoint, die UAG, usw. ernsthaft nutzen will, kommt quasi nicht darum herum eine eigene Abteilung zu bilden. Es ist unterm Strich gesagt ein Full Time Job an dem ohne weiteres einige Personen beteiligt sein können.

Tja, fähige Sys-Admins sucht das Land! Wobei ich „fähig“ eigentlich ausschließen will. ;) Geduld und Muse sind gefordert, wie auch die Lust unendlich viel die Maus zu schubsen bzw. zu klicken, um SharePoint und seine ganzen Mitspieler in Griff zu kriegen.

Bleibt abschließend die Frage, soll man Danke zu Microsoft sagen? Immerhin sind allein mit den oben genannten beiden Produkten reichlich Sys-Admin Jobs für die Zukunft gesichert. Ein wertvoller Beitrag für unsere Arbeitslosenquote wie ich finde. Doch ich bin IT’ler aus Leidenschaft und solche fragwürdigen Produkte kann und will ich nicht gut heißen.

In diesem Sinne weiterhin viel Spaß mit Microsofts herausragenden Entwicklungen.

Cloud Computing ≠ Internet Computing

cloud_eq_internetCloud Computing ist in aller Munde, überall kann man zu Cloud Computing lesen und nahezu jeder interpretiert „Cloud“ als Internet. Warum zur Hölle hat man es dann nicht gleich „Internet Computing“ geschimpft? ;)

Eigentlich wollte ich hier auf meinem Blog noch nicht zu Cloud Computing schreiben und lieber meine aktuelle Arbeit zur Implementierung von Cloud Computing in einem Konzern abwarten. Aber heute Vormittag hat mir ein Artikel aus der ;login: dem USENIX Magazin wieder einmal aufgezeigt, dass womöglich die Mehrheit da draußen in unserer IT-Welt Cloud Computing falsch  interpretiert.

Fehler Nr. 1: Cloud = Internet

Nur weil das Internet zu gerne in Netzwerkdiagrammen als eine Wolke dargestellt wird, heißt das doch noch lange nicht, dass die Cloud ein Synonym zum Internet ist! Die Wolke soll lediglich die Abstraktion darstellen, das Cloud Computing erst einmal völlig los gelöst von Hardware, Netzwerk und Betriebssystem zu betrachten ist.

Ebenso wenig stellt die Wolke eine ungewisse Lokation dar. Es liegt in der Hand des Kunden, wo er seine Anwendung sieht und welche Ressourcen dieser Anwendung bereitgestellt werden sollen. In einem größeren Unternehmen erübrigt sich sogar die Standortfrage gänzlich, da man die Anwendung selbstverständlich im eigenen Cloud fähigen Rechenzentrum betreiben wird.

Fehler Nr. 2: Public Cloud = Internet Cloud

Erschwerend zur Verwechslung mit der Cloud Symbolik und dem Internet kommt die Abgrenzung Public und Private Cloud hinzu. Laut Definition spricht man bei einer Public Cloud davon, dass der Anbieter und der Nutzer unterschiedlicher Organisationen angehören. Wieder aber einmal verleitet der Begriff „Public“ dazu, dass man bei einer Public Cloud zu gerne vom Internet spricht. Was aber meiner Meinung nach völlig falsch ist.

Mit stetiger Einführung von IPv6 verschwimmen doch zunehmend die Grenze zwischen Internet und dem LAN. Mit IPv6 kann jedem Endgerät eine öffentliche IP Adresse zugewiesen werden und damit fügen sich die lokalen Netze früher oder später nahtlos in das Internet ein. Und selbst jetzt schon – trotz IPv4 – sind doch die Grenzen zwischen Internet und LAN nur durch die verfügbaren Bandbreiten begrenzt.

Hinzu kommt das heutzutage IT-Dienstleister mitsamt komplettem Equipment innerhalb eines Rechenzentrums ihre Leistungen anbieten. Ein Paradebeispiel ist Storage: Ein Dienstleister stellt dabei ein Storage System, integriert dieses in das bestehende SAN und bietet Speicherkapazität in Form eines IT-Services an. Abgerechnet wird bedarfsgerecht nach Kapazität und Leistung. Dieses Geschäftsmodell beißt sich doch jetzt schon mit der Definition der Private Cloud.

Wenn wir die Cloud also schon klassifizieren, dann werden wir in Zukunft wohl überwiegend Hybrid Clouds antreffen. Ich bin allerdings der Meinung dass die Klassifizierung hinfällig ist, spätestens dann wenn wir von einem globalen Netzwerk sprechen.

Fehler Nr. 3: Cloud Computing = Virtual Computing

Wir alle haben den Siegeszug von Virtualisierung die letzten Jahre beobachtet. Die Entwicklungen in dem Segment sind auch kaum zu bremsen und die Virtualisierung wird schon weit über die Test- und Qualitätssicherungssysteme hinaus genutzt. Nichts destotrotz Cloud Computing ist nicht gleichbedeutend mit Virtualisierung, denn Cloud Computing kann man meiner Meinung nach auch gänzlich ohne Virtualisierung implementieren. Allerdings laste ich dann meine Server nicht mehr zeitgemäß aus und spätestens dann reißt mir ein CIO den Kopf ab. ;) Die Virtualisierung egal ob Server, I/O, Storage sind lediglich Technologien die idealerweise für eine Cloud Computing Umgebung herangezogen werden. Ansonsten hat Cloud Computing mit Virtualisierung erst mal nichts zu tun.

Fehler Nr. 4: Cloud Computing = Produkt

Die Hersteller mögen das vielleicht nicht so sehen, aber Cloud Computing ist kein Produkt das man kaufen kann. Cloud Computing ist ein Konzept, das sich mit den Produkten der Hersteller besser oder schlechter implementieren lässt. Die Grundphilosophie von Cloud Computing ist so einfach wie auch wirkungsvoll: „Alles aus einer Hand“
Und was noch viel interessanter ist, Cloud Computing ist so gesehen schon ein alter Hut!

Wenn man es genau nimmt, sind typische Webhoster im Grunde genommen vollwertige Cloud Anbieter. Web Hosting in seiner ganzen Vielfalt repräsentiert das Cloud Computing Konzept besser als gedacht. Der Kunde will einen Service, dieser lautet Web! Der Kunde wählt die entsprechende Leistungs- und Serviceklasse aus dem Web Hosting Angebot aus. Nach erfolgter Bestellung erhält Kunde seinen Zugang und kriegt in Zukunft jeden Monat exakt eine Rechnung. Benötigt er eine andere Leistungs- oder Serviceklasse wechselt er einfach den Tarif. Ist das Webhosting nicht mehr nötig, kündigt Kunde lediglich den Vertrag. Um alles andere kümmert sich der Dienstleister. Das umfasst nicht nur Rechenleistung, sondern auch Infrastruktur, Netzwerk, Storage, OS und Anwendung.

Eine klassische IT Organisation in einem Konzern hat für jeden der oben genannten Bereiche normalerweise eine eigene Abteilung. Diese Abteilungen stellen heutzutage dem Kunden zu allem Überfluss eine gesonderte Rechnung aus! Ganz zu schweigen davon, welcher organisatorische Aufwand betrieben werden muss, bis der Kunde endlichen seinen eigentlichen IT-Service entgegen nehmen kann (oder soll ich „darf“ sagen?). Spätestens jetzt wird doch einem bewusst, welche Idee hinter Cloud Computing steht. Wenn es denn schon ein Produkt ist, dann ein Produkt unserer Zeit. ;)

Fazit

Cloud Computing hat meiner Meinung nach so gesehen nichts mit Internet zu tun. Sicherlich verleiten die Angebote von Amazon und Google dazu, Cloud Computing  als eine Art Rechenzentrum im Internet zu sehen. Aber Cloud Computing wird keine Internetdomäne bleiben und findet gewiss über kurz oder lang Einzug in die Rechenzentren der Unternehmen. Andernfalls wäre das Thema doch keinesfalls so heißt diskutiert, immerhin ist das Einsparpotenzial hinter dem Cloud Computing Konzept der eigentliche Treiber dieser „neuen“ Idee. Für tolle Technologien haben IT-Entscheider bekanntlich selten ein Ohr. Nur diesmal haben sowohl die Führungsetage als auch die Technik etwas vom Kuchen. Die optimale Umsetzung von Cloud Computing hinsichtlich Einsparpotenzial erfordert Investitionen in innovative Produkte und Dienstleistungen. Meine Aussichten sind daher heiter bis wolkig. ;)

So, das sollte für’s erste genug sein. Wer anderer Meinung ist als ich, möge sich doch melden. Denn das was ich hier niedergeschrieben habe, ist meine persönliche Einschätzung zu Cloud Computing.

Ach ja, nicht vergessen möchte ich natürlich den Artikel der mich eigentlich zu diesem Blog Eintrag überredet hat. Zu finden ist dieser unter /dev/random von Robert G. Ferrel in der ;login: Ausgabe Oktober 2009.  Siehe: www.usenix.org